- Filmvorführung
Cosmos Ottinger Filmprogramm – Johanna d’Arc of Mongolia
In Kooperation mit dem Kino Moviac
Termine
- Su 27.03., 17:00
Künstler*innen
- Ulrike Ottinger
Sprache
- Deutsch
Registrieren
Mit einem Ticket für die Kunsthalle kommst du einmal rein. Das ist an einem Tag.
Zur Ausstellung
Die Stadt kommt näher. Die hellen weißen Jurten stehen auf Wagen. Die Wagen werden von 22 Ochsen gezogen. Es sind 2 Reihen mit je 11 Ochsen. Die Stadt kommt immer näher. Ein Reiter reitet schnell zur Karawane. – Drehbuchauszug
Der Film zeigt, was passiert, wenn 2 sehr verschiedene Kulturen sich treffen. Die Geschichte beginnt in der Transsibirischen Eisenbahn. Die Bahn fährt seit 100 Jahren durch Sibirien. Sie bringt Menschen durch die Wildnis. Die Bahn ist wie ein kleines Museum. Sie hat viel Luxus aus dem Westen. Man konnte in Ballsälen tanzen. Es gab eine Kirche und eine Orgel. Es gab schöne Suiten und Speisewagen. Alles war wie in einem Luxushotel. Die Bahn ist aber nicht nur für reiche Menschen. Es gab auch einfache Sitze. Dort saßen Jäger, Abenteurer, Soldaten und arme Bauern. Auch jüdische Familien flohen dort vor Gewalt.
In dieser Situation treffen sich die Haupt-Damen und andere Fahrgäste:
LADY WINDERMERE ist eine elegante englische Dame. Sie ist Privatgelehrte und Ethnologin. Sie trägt alte Kleidung (Delphine Seyrig).
FANNY ZIEGFELD ist eine amerikanische Musical-Sängerin. Sie ist locker und etwas frech. Sie macht Urlaub (Gillian Scalici).
GIOVANNA ist eine junge Abenteurerin. Sie ist fast noch ein Kind. Sie hat einen Rucksack und einen Walkman (Inès Sastre).
Im Speisewagen spielen Frauen aus Georgien. Sie heißen KALINKA SISTERS. Sie machen Musik. Die Frauen lernen sich kennen. Sie treffen auch 3 seltsame Herren (Else Nabu, Jacinta, Sevimbike Elibay).
ALEXANDER BORIS NIKOLAJ NIKOLAJEWITSCH MURAWJEW ist ein russischer Offizier. Er ist stolz auf seine französische und russische Herkunft. Er fährt zu einem Posten in der Wildnis (Nougzar Sharia). Er hat einen Helfer:
ALJOSCHA hat Ballett gelernt. Er wollte am Bolschoi-Theater tanzen. Das ging nicht (Christoph Eichhorn).
MICKEY KATZ ist ein Sänger. Er ist dick und redet viel. Er mag jüdische Musik. Er isst gerne russische Speisen (Peter Kern).
Die Frauen und Männer treffen sich. Es gibt spannende Momente. Nicht nur Musik ist wichtig. An der Grenze zur Mongolei trennen sich die Wege. Die Damen steigen in einen anderen Zug um. Der Zug hält plötzlich. Wilde Reiterinnen stoppen ihn. Es ist wie eine andere Zeit. Die Frauen sehen eine alte Kultur. Sie verstehen sie nicht. Es gibt Missverständnisse. Die Frauen lachen. Aber es gibt auch gefährliche Situationen.
Eine geheimnisvolle mongolische Prinzessin entführt die 7 westlichen Frauen. Sie ziehen mit einer Karawane durch die Mongolei. Sie sehen schöne Landschaften. Sie sehen heilige Bäume und alte Bilder an Felsen. Sie sehen eine Stadt, die reist. Sie sehen viele Pferde und Kamele. Sie leben wie Nomaden. Sie wohnen in Jurten. Sie essen Hammelfleisch und Stutenmilch. Sie sehen geheime Jagden. Sie feiern ein Fest. Es gibt Musik, Kämpfe und Tänze. Die Frauen erleben viel. Am Ende sind alle wieder im Zug. Eine Frau fehlt.
