Alina Szapocznikow

Human Landscapes

21.07.–07.10.2018
Eine Ausstellung mit verschiedenen Skulpturen und Fotografien in einem hellen Raum.
Zwei Bronzeskulpturen und ein kleines Bild an einer weißen Galeriewand.
Ein weißer Ausstellungsraum mit verschiedenen Skulpturen und einem relativ hohen S soudlkasten.
Ein thies seines Kunstgalerie mit diversen Skulpturen und Bildern an den Wänden.
Ein Ausstellungsraum mit Skulpturen und Gemälden auf weißen Sockeln und Wänden.
Ein Museumsaal zeigt Skulpturen und Rahmenbilder an weißen Wänden.
Saal mit verschiedenen Skulpturen, einfacher Inventar und weißen Wänden im Museum.
Drei abstruse Skulpturen mit sattem Schwarz auf weißem Hintergrund.

Künstler*in

  • Alina Szapocznikow

Kurator*in

  • Luisa Heese

Publikation

Ein Katalog mit Texten auf 2 Sprachen erscheint. Der Verlag ist die Buchhandlung Walther König in Köln. Die Texte schreiben: Andrew Bonacina, Kirsty Bell, Marek Beylin, Marta Dziewanska, Luisa Heese und Griselda Pollock.

Dank an

Die Ausstellung gibt es zusammen mit einer Kunstgalerie aus Großbritannien. Die Kunstgalerie heißt The Hepworth Wakefield.

Die Sommerausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden zeigt Kunst von Alina Szapocznikow. Sie lebte von 1926 bis 1973.

Früher gab es schon einzelne Werke von ihr auf der documenta 12 und der documenta 14. Jetzt gibt es die erste große Ausstellung mit ihren Werken in Deutschland.

Alina Szapocznikow machte viele Kunstwerke. Sie arbeitete bis zu ihrem Tod. Ihre Kunst dreht sich oft um den menschlichen Körper.

In ihren Skulpturen und Zeichnungen zerlegt sie den Körper. Sie nimmt zum Beispiel Lippen, Brüste, Bäuche und Arme. Dann setzt sie die Teile neu zusammen. Manchmal nutzt sie ihren eigenen Körper als Vorlage.

Alina Szapocznikow war eine polnische Jüdin. Als Kind war sie in Konzentrationslagern. Später zog sie nach Prag und dann nach Paris. In Paris traf sie andere Künstler. Sie arbeitete mit neuen Materialien wie Polyester und Polyurethan.

Ihre Kunst ist oft schön und gleichzeitig unheimlich. Sie zeigt Themen wie Erinnerung, Schmerz und Liebe. Man sieht Einflüsse von Surrealismus und Pop Art. Sie nutzt auch Alltagsgegenstände.

In ihren letzten Jahren dachte sie viel an den Tod. Das sieht man in Werken wie „Tumeurs personnifiés“ aus dem Jahr 1971. Die Kunst zeigt, wie zerbrechlich der Körper ist. Sie hält das Leben fest, das bald endet.