Geschichte

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden ist ein bekanntes Museum. Es zeigt Kunst. Das Museum ist eines der ältesten in der Stadt. Es gibt es seit 1909. Damals war es privat. Seit 1927 gehört es dem Staat. Das Museum hat keine eigene Kunst. Es zeigt nur Kunst von anderen. Die Fläche für Ausstellungen ist 672 Quadratmeter groß. Seit 2008 gehört das Museum zum Land Baden-Württemberg. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist der Chef.

Das Museum zeigt moderne Kunst. Es gibt es seit 1909. Damals war es für eine Künstler-Gruppe. Seitdem zeigt es immer moderne Kunst. Die Chefs wechseln. Seit Mai 2025 sind Prof. Dr. Eckart Köhne und Susanne Schulenburg die Chefs.

Die Kunsthalle hat Hermann Billing gebaut. Hermann Billing war ein Architekt aus Karlsruhe. Er lebte von 1867 bis 1946. Die Kunsthalle wurde 1909 eröffnet. Das Gebäude sieht von außen nicht symmetrisch aus. Es wurde im späten Jugendstil geplant. Der Eingang liegt an der Lichtentaler Allee. Die Architektur erinnert an die griechisch-römische Antike.

Die Kunsthalle heißt Baden-Baden. Sie entstand durch eine private Stiftung. Robert Engelhorn hat die Stiftung gemacht. Robert Engelhorn war Maler. Er war auch der Sohn eines Mitbegründers der BASF. 1906 schlug er eine dauerhafte Kunstausstellung vor. Hermann Billing und Wilhelm Vittali planten die Kunsthalle. Das war von 1906 bis 1907. Wilhelm Vittali lebte von 1859 bis 1920. Im April 1909 wurde die Kunsthalle eröffnet. Großherzog Friedrich II. war dabei. 1912 baute man eine Terrasse draußen. Hermann Billing wollte zwei Flügel bauen. Aber es gab nicht genug Geld. Man baute nur einen Flügel. Der andere Flügel sollte später kommen. Das Großherzogliche Ministerium des Innern war der Bauherr. Die Freien Künstlervereinigung Baden e.V. war der Trägerverein. Robert Engelhorn hat den Verein gegründet. 1927 übernahm der Staat die Kunsthalle. Seit 2008 ist das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg der Träger.

Die Kunsthalle hieß Ständige Kunstausstellung Baden-Baden. Bis in die 1930er Jahre gab es meist 2 Ausstellungen pro Jahr. Manchmal gab es Kritik. Die Mitglieder der Freien Künstler-Vereinigung aus Karlsruhe nahmen oft teil. 1938 und 1939 gab es die Oberrheinische Kunstausstellung. Der Verein der Kunstfreunde am Oberrhein organisierte sie.

Die Kunsthalle wurde oft umgebaut. Man verbesserte die Technik. 2004 baute man das Café Kunsthalle. Das ist im Foyer. Man baute auch das Museum Frieder Burda an.

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden ist ein Museum für Kunst. Sie zeigt Kunst aus aller Welt. Früher war sie nur für Kunst aus Baden. Seit den 1950er Jahren ist sie bekannt in der ganzen Welt. Die Direktoren und Direktorinnen haben die Kunsthalle geprägt. Sie haben die Ausstellungen gemacht. Jeder hat andere Schwerpunkte gesetzt.

Von 1957 bis 1967 war Dietrich Mahlow Direktor. Er zeigte Kunst aus vielen Ländern. Zum Beispiel: Amerikanische Keramik (1960), Das naive Bild der Welt (1961), Schrift und Bild (1962/63), Primitive Textilwirkereien aus Ägypten (1963). Er zeigte auch Werke von vielen Künstlern. Zum Beispiel von Hans Arp und Jean Tinguely.

Von 1967 bis 1974 war Klaus Gallwitz Direktor. Er machte große Ausstellungen. Zum Beispiel: Revolutionsarchitektur (1970), Salvador Dalí (1971), Hans Makart (1972), Russische Realisten (1972/73). Er zeigte auch junge Künstler. Zum Beispiel Georg Baselitz und Gerhard Richter. Diese Künstler sind heute berühmt.

Von 1974 bis 1980 war Hans Albert Peters Direktor. Er zeigte Kunst der Klassischen Moderne. Zum Beispiel: Juan Gris (1974), Aristide Maillol (1978), Robert Delaunay (1976), Richard Serra (1979), René Magritte (1976). Er zeigte auch alte Kunst aus Italien. Zum Beispiel von Bembo bis Guardi (1975).

Von 1980 bis 1985 war Katharina Schmidt Direktorin. Sie zeigte moderne Kunst. Zum Beispiel: Bruce Nauman (1981), Rebecca Horn (1981), Dani Karavan (1982), Jannis Kounellis (1982), Karel Appel (1982), Cy Twombly (1984). Sie zeigte auch andere Ausstellungen. Zum Beispiel Georges Seurat (1984).

Von 1985 bis 1997 war Jochen Poetter Direktor. Er zeigte minimalistische Kunst. Zum Beispiel: Gerhard Merz (1987), Donald Judd (1989), Dan Flavin (1989), Reiner Ruthenbeck (1993), Richard Tuttle (1993). Er zeigte auch amerikanische Künstler. Zum Beispiel Chuck Close, Alex Katz und Cindy Sherman.

Von 1997 bis 1999 war Margrit F. Brehm kommissarische Leiterin. Sie zeigte verschiedene Kunst. Zum Beispiel: Impressionismus und Symbolismus – Malerei der Jahrhundertwende aus Polen (1997), Highlights aus dem Gemeentemuseum Den Haag (1998), Minimal-Maximal (1999). Sie zeigte auch Einzelausstellungen. Zum Beispiel von Erwin Gross, John Armleder und Dieter Krieg.

Von 1999 bis 2005 war Matthias Winzen Direktor. Er zeigte Kunst als Forschungsprojekt. Zum Beispiel: Du sollst Dir ein Bild machen (2001/02), Multiple Räume: Seele – Park – Film (2004/05). Er zeigte auch Künstler. Zum Beispiel Thomas Ruff, Marlene Dumas und Stephan Balkenhol.

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