• Performance

Alexandra Pirici - Terraform

State and Nature Performance Programm

Menschen arbeiten zusammen, große blaue Struktur aufzubauen.
Menschen spielen mit großen blauen Kissen in einem weißen Raum.
Ein halbes Dutzend Personen in unterschiedlichen Posen mit Masken in einem Raum.
Eine Gruppe von Menschen in einer ausgefallenen Pose in einem hellen Raum.
Mehrere Menschen in einem Raum sind dabei, eine blaue Installationskunst zu montieren.
In einem Museum tragen Menschen gemeinsam eine große blaue Skulptur.
Menschen tragen blaue Objektteile in einem Ausstellungssaal mit Säulenhoehlungen an der Decke.
Mehrere Personen interagieren mit einer skulpturalen Installation aus blauen Röhren in einer Galerie.
Eine Gruppe von Menschen installiert eine blaue, organisch geformte Kunstinstallation in einem Saal.
Menschen in einem Atrium installieren eine blaue, flاترende Struktur.
Menschen liegen auf blauen Matten in einer weißen Halle mit ähnlichem großer Leuchtstoffinstallation.
Eine Person trägt eine Maske mitbotanischen Form tareas Standorterminierungen.
Eine Person mit Zopf trägt eine Maske mit einer Pflanze an einer grauen Beschreibung.
Eine Person in maskenähnlichem Zugang im Bett mit nach oben gestreckten Beinen.
Eine Person liegt auf einem großen blauen Kissen und streckt den Arm hoch.
Zwei Personen in blauen Kleidungsstücken kümmern sich um eine Installation, beide mit Masken.
Ein Team trägt ein Objekt in Form eines blauen Wassermoleküls durch die Ausstellung.

Termine

  • So 31.10., 14:00–18:00
  • Di 02.11., 14:00–18:00
  • Mi 03.11., 14:00–18:00
  • Do 04.11., 14:00–18:00
  • Fr 05.11., 14:00–18:00
  • Sa 06.11., 14:00–18:00
  • Do 11.11., 14:00–18:00
  • Fr 12.11., 14:00–18:00
  • Sa 13.11., 14:00–18:00
  • So 14.11., 14:00–18:00

Künstler*innen

  • Alexandra Pirici

Sprache

  • Englisch
  • Deutsch

Terraform (2021) ist eine performative Umgebung, die von sechs Performer*innen und dem Publikum gleichermaßen bespielt wird. Innerhalb der Ausstellung markiert Alexandra Pirici einen Raum durch eine teppichartige Struktur, die an „​​östliches“ Wohndesign und die in Rumänien vor den 1990er-Jahren allgegenwärtigen Satindecken erinnert. Diese Decke ist durchlöchert, verzerrt und ungleichmäßig ausgebreitet wie eine fremde Landschaft – eine Landschaft, die belebte Körper beherbergt und aufnimmt, auf ihr, in ihr und um sie herum.

In dieser kleinen Welt mit ihren eigenen imaginären Lebens- und Aktivitätsformen (als ob ein anderer evolutionärer Weg eingeschlagen worden wäre oder noch eingeschlagen würde) sind die Grenzen zwischen menschlichem, tierischem und pflanzlichem Leben durchlässig und undicht. Individuen werden zu Elementen innerhalb größerer Organismen und Strukturen, indem sie sich zeitweise in Beziehungen zusammenfinden; menschliche Körper nehmen tierische oder pflanzliche Verhaltensweisen (sowohl reale als auch fiktive) sowie verschiedene historische und kulturelle Referenzen auf, und lassen neue Konfigurationen und Assoziationen entstehen; auf spielerische, interaktive Weise reflektieren die Akteur*innen auch aktuelle technologische Prozesse, von denen sie beeinflusst werden und die sie ihrerseits beeinflussen könnten.

Der Titel der Arbeit bezieht sich nicht auf die Umgestaltung der Erde durch eine feststehende Definition des „​​Menschen“, sondern ist vielmehr als Gestaltung einer gemeinsamen Welt zu verstehen, deren Teil wir sind, die wir ständig verändern und mit der wir uns gemeinsam verändern. In diesem Sinne ist Terraform als eine Formung von beidem zu verstehen: des Menschen und der Erde, gemeinsam und von innen heraus.

Performer*innen: Liliana Ferri, Patrick Ngabonziza, Mircea Ghinea, Yurika S. Yamamoto, Jared Marks, Gabrielė Bagdonaitė

Set & Maskendesign: Andrei Dinu

Die erste große Ausstellung der neuen Leitung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden mit dem Titel State and Nature wird bis zum 21. November 2021 verlängert und durch ein hochkarätiges Performance-Programm ergänzt. Gezeigt werden neue Arbeiten von Alexandra Pirici, Regina José Galindo, Mehtap Baydu, die speziell für den Kontext in Baden-Baden in Auftrag gegeben und konzipiert worden sind und die einen Querschnitt zeitgenössischer Performance-Kunst darstellen.

Performative Werkzeuge der künstlerischen Forschung binden das Publikum ein und sprechen Ebenen des Erinnerns, Vergessens, Neu-Ordnens und Auf-Null-Setzens an – von Politik über Choreografie und soziales Engagement bis hin zu Klangelementen und filmischen Räumen.

Çağla İlk und Misal Adnan Yıldız fassen ihren kuratorischen Ansatz folgendermaßen zusammen:

„Wir sind feministische, queere, migrantische und transpolitische Subjekte. Dieses Programm ist vielleicht die Quelle der Desorientierung, die Baden-Baden braucht, oder die Ablenkung, nach der diese Stadt verlangt. Wir werden Zeugen, wie Baden-Baden zu einer konzeptionellen Bühne für Experimente mit dem Alltag wird. In nur einer Stunde, die man auf der Lichtentaler Allee verbringt, lassen sich in der direkten Umgebung der Kunsthalle so viele Wunder der Natur und der staatlichen Ordnung als Teil der alltäglichen Realität beobachten. Dieser Ort ist unsere Muse – und die Politik, die er mit sich bringt, unsere Hausaufgabe ..."

Montag
Geschlossen
Dienstag
10-18 Uhr
Mittwoch
10-18 Uhr
Donnerstag
10-18 Uhr
Freitag
10-18 Uhr
Samstag
10-18 Uhr
Sonntag
10-18 Uhr
Erwachsene
7 €
Ermäßigt
5 €
Schüler*innen
3 €
Familie
11 €
Kombiticket Museum Frieder Burda
18 €
Kombiticket Museum Frieder Burda ermäßigt
14 €
Museumspass
0 €
Öffentliche Führungen
2 €, zzgl. Eintritt

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